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Nekromantie ist eines der mächtigsten, göttergegebenen Talente, die ein Mensch besitzen kann - das vermutlich einzige, das nicht angeboren werden muss, sondern durch ein Ritual erschaffen werden kann.

GötterBearbeiten

Das Talent des Nekromanten ist vom Namenlosen gegeben und die Nutzung dieses Talents verschreibt die Seele des Nekromanten automatisch diesem Gott. Auch Omagor bzw. Kolaron Malorbian beanspruchen diese Gabe für sich bzw. wissen ihre Wirkung und die Tatsache, dass sich die anderen Götter von den Nekromanten abwenden, für sich zu nutzen.

Sowohl Boron, als auch seine Schwester Astarte und ihr Bruder Soltar sagen in ihren Schriften klar und deutlich, dass Nekromanten zu richten und dem Namenlosen zuzuführen sind. Nekromanten sind in den Augen der Götter Verlorene, die keine zweite Chance verdienen.

Weltliche GesetzeBearbeiten

In Askir und den sieben Reichen als auch in den neuen Reichen und unter den Verbündeten von Askir (den hellen und den verbliebenen dunklen Elfen) ist die Nutzung der Gabe unter Todesstrafe verboten.

OffiziellBearbeiten

Generell gilt, dass jemand, der der Nekromantie bezichtigt wird, einem Priester vorzuführen ist, der erkennen kann, ob sich dieser Verdacht bestätigt oder der Angeklagte unschuldig ist. Diese Regelung hat allerdings einige Nachteile und kommt nicht allzu häufig zum tragen.

AusnahmenBearbeiten

Zum einen sind Nekromanten in der Lage beinahe jedem weltlichen Angriff zu wiederstehen (siehe weiter unten) und können mit dem gegebenen und eventuellen geklauten Talenten die Ankläger und unter Umständen auch den Priester überwältigen.

Zum anderen ist das Wirken eines Nekromanten nur sehr schwer zu erkennen, wenn er nicht auf seine Macht vertraut und sich offen zu erkennen gibt. So wird ein Nekromant immer versuchen sein Handeln und seine Gabe vor anderen zu verstecken und / oder sie anderen zuzuschreiben.

Die Weiße FlammeBearbeiten

Auch der Kult der Weißen Flamme ist ein großes Problem und Widersacher dieser Regelung. Der Kult, der zur Zeit der Bücher zumindest in Teilen selber aus Nekromanten besteht, bringt das Volk gegen die Menschen auf, die Talente besitzen um diesen auf dem schnell errichteten Scheiterhaufen ihr Talent und ihre Seele zu entziehen und sich so zu stärken.

Funktionsweise und WirkungBearbeiten

Die Nekromantie ist für ihren Besitzer eine gigantische Versuchung. Nekromanten erkennen die Gaben von anderen Menschen und müssen sich stetig davon abhalten, Wissen und Können der Menschen um die herum zu stehlen statt selber etwas zu erlernen.

Je mehr ein Nekromant seine Gabe verwendet und sich darin übt, desto mehr kann er von seinen Opfern stehlen. So sind mächtige Nekromanten in der Lage alles Wissen, die Talente und die Lebensenergie von ihren Opfern zu stehlen. Dies ermöglicht es ihnen, ihr Leben enorm zu verlängern. Es scheint allerdings so zu sein, dass ein Nekromant, je älter er wird, immer mehr Leben benötigt um nicht zu altern bzw. zu sterben.

Wenn ein Nekromant sich verletzt oder verwundet wird, opfert er gestohlene Leben, um sich zu regenerieren. Ein schwacher Nekromant ohne zusätzliche Talente, die ihn schützen, könnte also (verhältnismäßig einfach) getötet werden, indem man ihn oft genug erschlägt.

Mächtige Nekromanten können ihr Opfer mit der Kraft ihrer Gedanken lähmen, ihnen die Kontrolle über ihren Körper nehmen oder ihren Geist fesseln. Dies führt dazu, dass das Opfer schutzlos und ohne Gegenwehr dem Nekromanten ausgeliefert sind.

Nähe und Unterschiede zur BlutmagieBearbeiten

Laut verschiedenen Theorien hat sich die Nekromantie aus der Blutmagie entwickelt. Dabei ist noch nicht ganz klar, ob diese als Göttergabe erst zu diesem Zeitpunkt entstand und der Namenlose sie dann als Gabe unter den Menschen verteilt hat oder ob die Talente sich erst irgendwann spezifiziert haben.

Klar scheint allerdings, dass sich beide sehr ähnlich sind und basieren hauptsächlich auf Gefühlen und Instinkten und nicht auf Wissen und Berechnung wie die Magie.

Balthasar findet während seiner Gefangenschaft heraus, dass man die Gabe der Nekromantie mithilfe der Blutmagie vom Besitzer trennen kann, womit man Kinder, die noch nicht schuldig geworden sind, vor ihrem Schicksal bewahren kann.

Bekannte NekromantenBearbeiten

ThalakBearbeiten

Der bekannteste und vermutlich mächtigste lebende Nekromant ist der Gott-Kaiser Kolaron Malorbian, der es geschafft hat, diese Gabe in einem dunklen Ritual künstlich zu erschaffen, was erklärt, warum es so viele Nekromanten gibt und wie die gefallenen Eulen Asela, Balthasar und Feltor zu Nekromanten werden konnten.

Kriegsfürst Celan ist, so wie viele Kriegsfürsten Nekromant. Kolaron belohnt seine hohen Gefolgsleute bei Erfolgen mit Seelen bzw. Talenten, die es diesen ermöglichen, länger zu leben und ihm länger zu dienen. Celan erhielt für die Zerstörung von Kelar 35 Leben zur belohnung

Ebenso Nekromant sind auch Kriegsfürstin Dereinis, die mit ihren Truppen Illian belagert und ihr Bruder, der Kriegsfürst Corvulus, der den Mord an Havald in Auftrag gegeben hat.

AskirBearbeiten

Die bekanntesten und bei weitem mächtigsten Nekromanten in Askir sind die ehemaligen Eulen Feltor und Asela, die dort das Tor nach Thalak öffnen und mit einem Streich fünf Legionen des Feindes in die Hauptstadt bringen sollen.

Marla ist die einzige (wirkliche) Priesterin des Namenlosen und ebenfalls eine Nekromantin. Sie hat diese Gabe jedoch noch nicht verwendet und hat auch nicht vor dies zu tun.

Jarl Tivstirk ist der vermutlich älteste und definitiv einer der mächtigsten Nekromanten, die je gelebt haben. Er ist der Lehrer von Kolaron und Ordun und im Zweikampf mit Asela zerstört er in Sekunden fast einen ganzen Häuserblock und tötet dutzende Menschen, bevor er von der Eule in flüssigem Stein gefangen und dann mit Seelenreißer erschlagen wird. Er hat so viele Seelen genommen, dass diese eine schimmernde Säule aus Licht bilden, als er erschlagen wird.

Der Händler Helgs, der für mindestens zwei Morde verantwortlich ist, die Havald und Leandra in die Schuhe geschoben werden sollten und der erste und bis jetzt einzige Nekromant, der lebendig gefangen genommen und offiziell hingerichtet wurde.

AußerhalbBearbeiten

Balthasar ist der erste Nekromant, dem Havald und die Gefährten begegnen und einer der mächtigsten, da er von Geburt an die Gabe der Magie in einem erschreckenden Maß besitzt und diese beiden Talente zusammen verwendet.

Ordun ist einer der ältesten bekannten Nekromanten. Er verweist Kolaron an Tivstirk, da er ihn nicht lehren will und er ist derjenige, der Helis Seele gestolen hat, die auch Serafines ist. Er wird von Armin erschlagen und zeigt Havald später, dass dieser ebenfalls die Gabe besitzt und wie man damit umgeht.

Der Herr der Puppen ist derjenige, der hinter den Anschlägen auf das Haus des Löwen und Havald steht. Er ist einer von Kolarons Agenten in den alten Reichen und ihm gelingt es beinahe Havald zu töten. Er ist Schuld am Tod von Natalyia und versteht nicht, wie es Havald geschafft hat, Ordun zu besiegen.

Havald ist kein Nekromant im eigentlichen Sinn denn er besitzt die Gabe nicht selber sondern nutzt die Gabe von den Nekromanten, die er erschlagen hat. Ordun zeigt ihm, was er zu tun hat, wodurch es ihm möglich ist, X zu erschlagen.

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